Pilotprojekt für „Sicher Tagen“

Schloss Hohenkammer bewirbt sich bei der Bundesregierung

Foto: Schloss Hohenkammer

Mit sicheren Konzepten und strengen Hygieneregeln Tagungen wieder möglich zu machen und die Krise zu meistern, das sind die Ziele des Teams von Schloss Hohenkammer. Die Bundesregierung plant in ausgewählten Regionen im Rahmen von zeitlich befristeten Modellprojekten, mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept, einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens  zu öffnen, um die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten unter Nutzung eines konsequenten Testregimes zu untersuchen. Die zentralen Bedingungen dabei sind lückenlose negative Testergebnisse als Zugangskriterium, IT-gestützte Prozesse zur Kontaktverfolgung und ggf. auch zum Testnachweis, räumliche Abgrenzbarkeit auf der kommunalen Ebene, eine enge Rückkopplung an den Öffentlichen Gesundheitsdienst und klare Abbruchkriterien im Misserfolgsfalle.

Aufgrund der Erfahrungen der letzten 14 Monate im Umgang mit den Hygiene-Regeln bewirbt sich die Geschäftsführung des Tagungszentrums bei der Bundesregierung als Modellprojekt, um zu zeigen, wie Tagungen sicher ermöglicht werden können und auch während eines Lockdowns stattfinden können, ohne eine Gefahr einzugehen. Martin Kirsch, Geschäftsführer im Schloss Hohenkammer: „Bereits ein Jahr lang befinden wir uns aufgrund von Corona in einem Ausnahmezustand. Wir haben bereits im Januar 2020 umgehend gehandelt, als wir die erste Corona-bedingte Stornierung hatten. Ein strenges Sicherheitskonzept wurde erarbeitet, das ständig optimiert und den gesetzlichen und notwendigen Rahmenbedingungen angepasst wird. Mittlerweile sind wir bundesweit einzigartig mit unseren Maßnahmen und dem Sicherheits- und Hygienekonzeptkonzept. Wir möchten nun der Bundesregierung offiziell zeigen, wie erfolgreich wir mit unseren Maßnahmen sind und vor allem möchten wir uns als Modellprojekt bewerben und der Branche unsere Erfahrungen und Erkenntnisse mitteilen.“

Als eines der ersten Hotels bundesweit ist Schloss Hohekammer von Certified (Verband Deutsches Reisemanagement e.V.) als „corona konform“ entsprechend der Richtlinien und gesetzlichen Vorgaben zertifiziert worden. Gemeinsam mit der Kooperation „Exzellente Lernorte“, der Schloss Hohenkammer als Gründungsmitglied seit vielen Jahren angehört, sind Bausteine für sichere Tagungen entwickelt worden.

Bausteine für sichere Tagungen sind ein Sicherheits- und Hygienekonzept (seit 7. März 2021 müssen alle Tagungsteilnehmer*innen und Mitarbeiter*innen durch eine „Corona Schnelltestschleuse“), Testen und Dokumentation, Abstand und Maske (Abstandsregeln und Maskenpflicht bleiben bestehen. Die Kapazitäten in den Tagungsräumen wurden angepasst, die Teilnehmer sitzen mit 1,5 Meter Abstand), Technische Maßnahmen (alle Tagungsräume sind mit CO2-Messgeräten ausgestattet, die über Ampeln verfügen, um den Reinigungsgrad der Luft anzuzeigen).

„Wir können belegen, dass unsere Maßnahmen und Sicherheitskonzepte funktionieren und sicheres Tagen garantieren. Unabhängig von Lockdowns und Inzidenzwerten kann bei uns stets sicher getagt werden und Meetings können bei uns unter Einhaltung aller Vorgaben sicher stattfinden", erklärt Martin Kirsch. Er ergänzt: „Aus diesem Grund möchten wir uns mit unserer Erfahrung als Tagungshotel und Vorreiter in der Bekämpfung der Ausbreitung der Pandemie als Pilot für ein Modellprojekt „Sicher Tagen“ bei der Bundesregierung bewerben.“

Aufgrund der Konzernzugehörigkeit zur Münchener Rückversicherungsgesellschaft AG hat die Geschäftsführung von Schloss Hohenkammer bis heute auf jede Form von Staatshilfen verzichtet. D.h. es wurde für keinen der aktuell 205 Mitarbeiter Kurzarbeit beantragt, noch die Überbrückungshilfen 1-3 in Anspruch genommen. Martin Kirsch: „Wir würden uns freuen, wenn wir für weitere Öffnungsschritte in der Zukunft als Modellprojekt die entsprechenden Erfahrungen im Tagungs- und Seminarmarkt sammeln und die Branche mit unserem Wissen bereichern und stärken könnten.“

www.schlosshohenkammer.de