Corona-Auflagen gelten bis mindestens 10. Januar

Bund und Länder verlängern Teil-Lockdown

Angela Merkel, (c) Imago Images / Jens Schicke

Bei ihren virtuellen Beratungen am 2. Dezember haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschef*innen der Länder beschlossen, die im November gefassten Corona-Auflagen angesichts der aktuellen Pandemielage bis zum 10. Januar 2021 zu verlängern.

Das heißt unter anderem, dass alle Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen geschlossen bleiben. Auch Theatern, Opern- und Konzerthäusern sowie ähnlichen Einrichtungen bleibt der Betrieb weiterhin untersagt. Gleiches gilt für Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen.

Seit 1. Dezember gelten in Deutschland zudem nochmals strengere Kontaktbeschränkungen in einigen Bereichen: Private Treffen sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt begrenzt, jedoch in jedem Falle auf maximal fünf Personen. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen. Außerdem hat jede*r in geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das gilt auch für öffentliche Verkehrsmittel und Orte mit Publikumsverkehr in Innenstädten.

Ausnahmen gelten für die Weihnachtsfeiertage, an denen mehr Personen zusammenkommen dürfen: Vom 23. Dezember bis zum 1. Januar sind Treffen im engsten Familien- und Freundeskreis bis maximal 10 Personen erlaubt. Kinder bis 14 Jahren sind hiervon ausgenommen. Die einzelnen Regelungen finden Sie auf den Internetseiten des jeweiligen Bundeslandes.

Zum Jahreswechsel wird empfohlen, auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten. Auf belebten Plätzen und Straßen wird Pyrotechnik untersagt. Das gilt auch für öffentlich veranstaltete Feuerwerke. Über abweichende Regelungen entscheiden die Länder.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/lockdown-verlaengert-1824632
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-massnahmen-1734724
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198